8. Kriegskunst/-führung
8.1 Cystírwr
Zwar verstehen
sich viele Tuach na Moch auf die Kampfkunst, jedoch stellen die Cystírwr, die "Kristallwächter", neben den Fianna die absolute Elite dar. Sobald sie den Ruf durch die Cystire verspüren, erhalten sie eine Grundausbildung in der Kampfeskunst durch die Fianna. Die weitere mentale Ausbildung übernehmen die Cystire selbst. (Natürlich würde die Motivation von Menschen in diesem Falle ein Problem darstellen, da die Wächter noch niemals geprüft wurden. Durch die besondere Mentalität des Hügelvolkes und durch die Tatsache, daß die Kristallwächter für das Fortbestehen des Hügelreiches verantwortlich sind, entstehen diese Probleme hier nicht.)
Die Cystírwr werden von den anderen Hügelvölklern ob ihrer Loyalität, Zielstrebigkeit und Meisterschaft der Kampfkunst zwiespältig betrachtet. Einerseits ist allen die Bedeutung der Cystire bewußt, andererseits widerspricht die geistige Einstellung der Wächter eigentlich der Mentalität der Tuach na Moch.
8.2 Fianna
Diese 77 Elitekämpfer stellen die Exekutive im Hügelreich dar. Aus ihren Reihen werden folgende Institutionen gebildet:
- Leibgarde des Prinzen
- Streitmacht der Tuach na Moch
- Gewährleistung der Kriminalitätsbekämpfung in den Städten
und den umliegenden Dörfern
Manch einer mag sich wundern, wie 77 Personen es schaffen, diese Instanzen zu besetzen. Tatsache ist, daß aus den Fianna die Befehlshaber kommen. Es gibt aber natürlich auch Tuach na Moch, die den Schutz des Landes in seiner Gesamtheit nicht als ihr Lebenswerk, viel mehr als einen Beruf ansehen.
Die Streitkräfte der Fianna strukturieren sich in drei Rängen:
Hauptmann (Oberbefehlshaber) (1 Person)
Unteroffiziere (7 Personen)
Soldaten (Rest)
Die Kriminalitätsbekämpfung wird anders gegliedert. Hier gibt es für jede Stadt ein bis zwei zuständige Fianna, sogenannte "Syridd". Bei Bedarf kann eine Bürgermiliz aufgestellt werden
Die Fianna werden in folgenden Kampftechniken ausgebildet:
Waffenloser Kampf (Fian-Ragh)
Bei Fian-Ragh handelt es sich um eine Kampfeskunst, die auf schnellen Tritten und Hieben basiert. Es wird über einen geheimnisvollen Zusatz (Zeitmagie?) zu diesen Angriffen gemunkelt.
Bewaffneter Kampf
Neben den üblichen Waffen des Hügelvolkes wie Blasrohr, Langbogen und Pfeile, als auch Kurzschwert ist der ganze Stolz eines Fianna die "Sichelklinge". Diese äußerst tödliche Waffe besteht aus einem ca. 1.20 m langen Holzstock und zwei auf beiden Enden sitzenden sichelförmigen Orichalkumklingen.
Die Kleidung und Rüstung der Fianna ist in den hügeltypischen Farben grün und braun gehalten und wird durch goldene Stickereien und Applikationen vervollständigt.
Als Rüstung tragen sie Lederpanzer, sowie Arm- und Beinschienen.
Eine höchst ehrenvolle Aufgabe für die Fianna ist es auch, Anwärtern der Cystírwr ihre Grundausbildung im Kampf zu erteilen.
8.3 Waffen
- Gifte:
Im Gegensatz zum Großteil der Magiraner, scheut sich das Hügelvolk nicht, zum Erreichen seiner Ziele Gifte einzusetzen. Aus diesem Grunde haben sie es in der Disziplin der Giftmischerei zu einer wahren Meisterschaft gebracht. Natürlich auch in der Kunst zur Bekämpfung von Vergiftungen aller Art.
- Das Blasrohr
Das eher unbekannte Blasrohr ist eine beliebte Waffe der Tuach na Moch geworden.
Es gibt zweierlei Arten dieser Schußwaffe. Einmal die normal aus Holz gefertigten und zum anderen ein hochmagisches Artefakt, welches wie folgt hergestellt wird:
Diese Waffe kann nur aus den Gebeinen eines menschlichen, elfischen, usw. Wesens geschnitzt werden, welches an den Grenzsteinen dreier Länder (Stammesgebiete, Clans usw.) begraben wurde. Diese Waffen können nicht absichtlich hergestellt werden. (Ein Tuach na Moch kann also nicht hergehen, jemanden an einer solchen Grenze töten und dann mittels Zeitmagie die Verrottung ein wenig beschleunigen!)
- Die Sichelklinge (siehe 8.2 Fianna)